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Zirkuläre Migration – „Issues Paper on Circular Migration“

[20-09-2007]
Die Bundesarbeitskammer lehnt die Einführung eines Modells der zirkulären Migration ab, da es weitgehend auf die Einführung eines europaweiten Saisoniermodells abzielt.
Positionspapiere | Soziales

Die Bundesarbeitskammer lehnt die Einführung eines europaweiten Saisoniermodell aus folgenden Gründen ab.

Im Gegensatz zur Meinung der EU-Kommission sind wir der Ansicht, dass es sich bei zirkulärer Migration weitgehend tatsächlich um ein „Gastarbeiter-Programm“ handelt. Die Vorschläge bezüglich kurzfristiger und vorübergehender Arbeitsmigration gehen von der Annahme aus, dass diese Menschen nach getaner Arbeit die EU wieder verlassen. Diese Ansicht hat sich in Österreich und der Schweiz bereits in den letzten 40 Jahren nicht bestätigt. Insbesondere hat sich auch das Vertrauen als irrig herausgestellt, aufgrund der Saisonierregelung könne man die notwendigen Investitionen in Integrationspolitik unterlassen (Wohnen, Arbeitsmarkt, Bildung).

Bereits seit langer Zeit fordert die Bundesarbeitskammer eine nachhaltige Reduktion des innerstaatlichen Saisoniermodells. Es besteht kein Grund, dieses Modell auf ganz Europa auszudehnen, insbesondere da auf absehbare Zeit in Österreich kein Bedarf an gering qualifizierten Arbeitskräften besteht.« Zurück

Autor

Johannes PeyrlKontakt Email

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