Publikationen
ZurückDer Vorschlag zum Industrial Accelerator Act (IAA) der Europäischen Kommission zielt darauf ab, die industrielle Widerstandsfähigkeit in strategischen Sektoren der EU deutlich zu stärken und gleichzeitig den Weg der Dekarbonisierung fortzuführen. Um die Abhängigkeit von Drittstaaten zu verringern und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, soll der Anteil des verarbeitenden Gewerbes am BIP bis 2035 auf 20 % gesteigert werden.
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ZurückAngesichts zunehmender geopolitischer Spannungen setzen die EU und ihre Mitgliedstaaten Schritte zum Ausbau der militärischen Verteidigung. Dies wirft auch die Frage auf, wie sich die Erhöhung von Rüstungsausgaben auf EU- und Länderebene auf andere Bereiche - etwa auf Soziales - auswirkt. AK EUROPA sprach mit Claes-Mikael Ståhl, dem stellvertretenden Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB), über die aktuelle EU-Verteidigungspolitik aus Arbeitnehmer:innensicht.
Publikationen
ZurückAm 10. Dezember 2025 hat die Europäische Kommission das European Grids Package vorgestellt. Die darin enthaltenen Vorschläge zielen darauf ab, die Governance der Energieinfrastrukturplanung zu verbessern, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und die Kostenaufteilung bei grenzüberschreitenden Projekten effektiver zu gestalten.
Joel Tölgyes
Kontakt per E-MailFlorian Wukovitsch (Brussels office)
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ZurückAm 4. März 2026 wurde nach langem Warten der Vorschlag der EU-Kommission zum „Industrial Accelerator Act“ (IAA) veröffentlicht. Der Rechtsakt soll die Nachfrage nach CO₂-armen Technologien sowie nach Produkten aus europäischer Herstellung steigern. Ziel ist es, widerstandsfähige Lieferketten in den strategischen Sektoren zu gewährleisten, die europäische Industrie zu stärken sowie Arbeitsplätze in der EU zu sichern.
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ZurückMit ihrem Vorschlag für den Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 hat die Europäische Kommission Mitte 2025 die wichtige und gleichzeitig kontroverse Debatte zum EU-Haushalt gestartet. Im Fokus stehen dabei stärkere Investitionen in Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und Verteidigung. Das Europäische Parlament hält den Entwurf jedoch für zu wenig ambitioniert und fordert ein höheres Budget. Besonders die geplante Bündelung von Förderprogrammen und Kürzungen in traditionellen Politikbereichen stoßen auf Kritik.
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ZurückIn den Bereichen der Künstlichen Intelligenz und Robotik treibt China die Entwicklungen rasant voran. Dabei wird in den staatlichen Entwicklungsplänen auf strategische Planung, gezielte Förderung und konsequente Umsetzung gesetzt. Vor diesem Hintergrund lud AK EUROPA am 15. April 2026 zu einer Evening Lecture zum Thema „Humanoide Robotik und Gehirn-Computer Schnittstellen in der Wirtschaft und Arbeitswelt – Chinas Rolle und Politik“ ein. Dabei tat sich ein spannender Blick in eine mögliche Zukunft mit großen Veränderungen auf.
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ZurückSeit dem Ausbruch des neuen Kriegs im Nahen Osten und der Blockade der Straße von Hormus sind die Preise fossiler Energie in der EU stark angestiegen. Die EU-Kommission reagiert darauf nun mit der Initiative „AccelerateEU“. Neben kurzfristigen Maßnahmen steht dabei erneut die Beschleunigung der Energiewende im Fokus. Dafür soll unter anderem das Ende 2025 vorgelegte Netzpaket rasch angenommen werden.
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ZurückIm Zuge der aktuellen Deregulierungsagenda der EU besteht die Gefahr, dass Bemühungen in Richtung nachhaltigem Finanzwesen bzw. Sustainable Finance abgeschwächt werden. Aber auch die Stabilität des Finanzmarktes könnte gefährdet werden. Aus der Finanzwirtschaft kommt hingegen Druck, wichtige Regelungen wie jene zur Eigenkapitalquote der Banken zu schwächen. Über diese und weitere Herausforderungen haben wir mit Isabelle Buscke gesprochen.
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ZurückEuropa befindet sich in einer Wohnungskrise, denn es mangelt an leistbarem und nachhaltigem Wohnraum. In den letzten zehn Jahren sind die Mieten in der EU im Durchschnitt um mehr als 20 Prozent, die Preise für Wohnimmobilien um mehr als 60 Prozent gestiegen. Angesichts dieser prekären Lage wurde die EU tätig: Kurz vor Weihnachten legte die Kommission ihren Plan für erschwinglichen Wohnraum vor, Mitte März wurde schließlich auch der Abschlussbericht des EP-Sonderausschusses zur Wohnraumkrise im Plenum angenommen.
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ZurückDie EU-Kommission hat wie angekündigt ihren Vorschlag zum 28. Regime vorgestellt. Mit EU Inc. soll eine europaweite Gesellschaftsform mit beschränkter Haftung geschaffen werden, die eine Gründung von Unternehmen binnen 48 Stunden, für weniger als 100 Euro und ohne jegliches Stammkapital ermöglichen soll. Aus Sicht der Arbeitnehmer:innen gibt es große Kritikpunkte am EU Inc. Vorschlag, insbesondere die fehlenden Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer:innen und der Unternehmensmitbestimmung.