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Am 10. Dezember 2025 hat die Europäische Kommission das European Grids Package vorgestellt. Die darin enthaltenen Vorschläge zielen darauf ab, die Governance der Energieinfrastrukturplanung zu verbessern, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und die Kostenaufteilung bei grenzüberschreitenden Projekten effektiver zu gestalten.

Die AK begrüßt das Paket als wesentlichen Schritt, um die Netze im Sinne der Energiewende zu stärken. Entscheidend sind dabei aber eine verursachergerechte Kostenbeteiligung kommerzieller Stromerzeuger an den Netzkosten sowie eine faire grenzüberschreitende Verteilung der Kosten, sowohl für den Netzausbau als auch für bestehende Infrastruktur und deren Betrieb. Weiters ist eine öffentliche Ko-Finanzierung des Netzausbaus notwendig, um den Netzentgeltanstieg zu dämpfen. Eine gut ausge­stattete Verwaltung und frühzeitige Bürgerbeteiligung bleiben zentrale Voraussetzungen für Akzeptanz und Effizienz.

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Joel Tölgyes

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Florian Wukovitsch (Brussels office)

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