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AK EUROPA und das ÖGB Europabüro veranstalteten in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel eine Diskussion über die Zukunft der sozialen Sicherheit in Europa. Dabei wurde die Studie der London School of Economics zur Effizienz im österreichischen Sozialversicherungs- und Gesundheitsbereich von Studienautor Professor Mossialos zum ersten Mal in der EU-Hauptstadt präsentiert. Anschließend diskutierten über 80 TeilnehmerInnen die Zukunft der Sozialversicherungssysteme in Europa.

 

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Mitte November 2017 präsentierte die Europäische Kommission ihren Aktionsplan zur Bekämpfung des Gender Pay Gaps. Denn das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen bleibt in der EU mit 16,3 % konstant hoch und noch immer stoßen Frauen im Berufsleben an eine gläserne Decke. Die AK begrüßt deshalb die Maßnahmen des Aktionsplans, welche auf die Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt gerichtet sind. Diese müssen jetzt in die Tat umgesetzt werden!

 

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Die Bundesarbeitskammer sieht in der Gleichstellung der Geschlechter ein wesentliches Element einer sozial gerechten Gesellschaft und begrüßt daher ausdrücklich den Aktionsplan zur Bekämpfung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles der Europäischen Kommission.Wiewohl sämtliche Maßnahmen des vorgelegten Aktionsplans für wichtig und sinnvoll erachtet werden, erscheinen folgende zwei Schwerpunkte von besonderer Bedeutung.

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung

Sybille Pirklbauer

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In Anbetracht der starken Zunahme grenzüberschreitender Beschäftigung und den damit zusammenhängenden grenzüberschreitenden Fällen im Bereich des Arbeits- und Sozialrechts wird die Einrichtung einer darauf bezogenen Europäischen Arbeitsbehörde grundsätzlichbegrüßt. Damit verbundene Probleme können derzeit aufgrund verschiedener Interessenlagen zwischen den Mitgliedstaaten in den meisten Fällen nicht wirksam bilateral gelöst werden.

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung

Walter Gagawczuk

Kontakt per E-Mail

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Die Europäische Kommission hat die Einrichtung einer Europäischen Arbeitsbehörde angekündigt. Richtig umgesetzt könnte eine solche Behörde dazu beitragen, grenzüberschreitendes Lohn- und Sozialdumping endlich effektiv zu bekämpfen. AK EUROPA und ÖGB Europabüro bieten deshalb die Möglichkeit, mit einem vorausgefüllten Fragebogen an der offiziellen Konsultation der Kommission mitzumachen. Erheben wir gemeinsam unsere Stimme für ein Europa, das unsere Arbeitsmärkte fairer macht!

 

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Am 12. Dezember präsentierte das European Social Observatory (Ose) gemeinsam mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) ihre neue Publikation zum aktuellen Stand der EU-Sozialpolitik in Brüssel. Die Präsentation dieser jährlichen Publikation war heuer von besonderer Bedeutung, da die Sozialpolitik unlängst stärker in den Fokus der europäischen Debatte gerückt ist. Gewerkschaften und AbeitnehmerInnenvertreter fordern lautstark mehr Initiativen in Richtung eines sozialen Europas.

 

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Vom 20. bis 24. November 2017 fand in Brüssel bereits zum siebten Mal die sogenannte Lifelong Learning Week statt. Die Lifelong Learning Plattform, eine Dachorganisation von über 40 Organisationen mit mehr als 50.000 Bildungseinrichtungen in ganz Europa, fördert im Rahmen dieser Woche den Austausch mit politischen EntscheidungsträgerInnen. Im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen wurde klar: Lebensbegleitendes Lernen ist angesichts der aktuellen technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen bedeutender als je zuvor!

 

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Anlässlich des EU-weiten Gender Pay Days am 3. November 2017 berichtete AK EUROPA, dass die Fortschritte hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in Europa leider nicht merklich vorankommen. Seit diesem Tag arbeiten Frauen in der EU statistisch gesehen ohne Bezahlung, denn sie werden für die gleiche Arbeit noch immer schlechter bezahlt. Mitte November hat die Europäische Kommission nun ihren Aktionsplan zur Bekämpfung des geschlechterspezifischen Lohngefälles vorgestellt.

 

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Am 22. November 2017 fand im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments (TRAN) ein intensiver Austausch über die markt- und sozialrechtlichen Aspekte des Mobilitätspakets statt, das von der EU-Kommission im Ende Mai 2017 vorgestellt hatte. Dabei prallten sowohl die Interessen zwischen ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen als auch jene der alten und neuen Mitgliedstaaten aufeinander. Die AK EUROPA berichtet aus dem Ausschuss.

 

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Am Freitag, den 17. November 2017, wird beim EU-Sozialgipfel in Göteborg die Europäische Säule sozialer Rechte feierlich proklamiert. Doch damit es nicht bei „heißer Luft“ bleibt, muss die Säule jetzt mit konkreten Inhalten gefüllt werden. Mit der „Social Rights First“-Kampagne zeigen AK und ÖGB deshalb auf, wie das soziale Fundament für die Zukunft Europas aussehen soll!